Alles rund um Kältemittel

Kältemittel – eines der wichtigsten Bestandteile von Kälteanlagen und Kältemaschinen. Sie transportieren die Wärmeenergie vom Kühlgut nach außen an die Umgebung. Welche Besonderheiten sie aufweisen und worin sie sich unterscheiden lesen Sie hier.


R 134a wird bei einer Raumtemperatur von -10°C bis 30°C eingesetzt. Im Vergleich mit anderen Kältemitteln ist das Gasvolumen von R 134a sehr hoch. Oft wird R 134a in Transport- und sonstigen gewerblichen Kälteanlagen sowie in Kühl- und Gefriergeräten für den Haushalt verwendet. Bei Verdampfungstemperaturen unter -10°C ist es nur noch eingeschränkt nutzbar. Zudem ist die spezifische Kälteleistung von R 134a höher als die von R 404A.

R 404A ist ein Dreistoffgemisch, das zumeist in Tiefkühlanlagen und Schockfrostern verwendet wird. Auch in Wärmepumpen und Normalkühlanlagen ist das Kältemittel mittlerweile zu finden. Bei kleineren Kompressoren kann R 404A auch benutzt werden – die Effizienz sinkt dabei aber erheblich!


Hinter R 290 verbirgt sich Propan, ein hochentzündlicher Kohlenwasserstoff. Das Kältemittel R 290 erreicht ein größeres spezifisches Volumen als die meisten Kältemittel. Dadurch können in der Wärmepumpentechnik höhere Wassertemperaturen erzielt werden.

R 600a ist ein Isobutan und ebenfalls ein hochentzündlicher Kohlenwasserstoff. Es wird zumeist für Haushaltskühlmöbel mit geringen Füllmengen verwendet. Wieso? Da R 600a folgende Eigenschaften hat: Das Kältemittel ist ein Naturgas und somit umweltfreundlich – gleichzeitig erzielt es eine höhere Energieeffizienz als andere Kältemittel. Bei Anwendungen unter 0°C müssen die Anlagen jedoch besonders sorgfältig abgedichtet werden, um den Kältekreislauf vor Eindringen von Luftgasen zu schützen. Die Kälteleistung bei R 600a ist geringfügig besser als bei R 134a.

 

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